Die Siedlung ist ein hervorragendes, viele touristische Leistungen bietendes Erholungsort am Velencer See. Auch die Weinkultur der Gegend ist berühmt. Auf der namhaften Weinbaugegend, auf dem Bence Berg sind traditionell die weissen Weinstockarten wie Mézesfehér (das Honigweiss), Rizling (der Riesling) und Hárslevelû (das Lindenblatt) gebaut. Die zwei wichtigsten, um den Kult des Weins organisierten Programme sind das zwei Jahrzehnte alt Bergfest am Orbán Tag, im Mai, und das Winzerfest im September.

Die Siedlung lag neben dem Haupthandelsweg, der zwischen Buda und dem Adriatischen Meer führte, so bekam sie schon in der Römerzeit auf der Heerstrasse zwischen Savaria und Aquincum eine bedeutende Rolle. In einem aus der Arpadenzeit stammenden Brief erscheint der See und später auch die Siedlung unter dem Namen Fertõ. Der humanistische Wissenschaftler Bonfini, der mehrmals durch die Stadt nach Buda und Fehérvár reiste, nannte sie damals Venetio und schrieb das Bauen der Gemeinde den aus Italien stammenden Veneten zu. Im Mittelalter lebten hier wahrscheinlich an den Gebäuden von Székesfehérvár arbeitende italienische Handwerker.

Die älteste Kirche der Siedlung ist die Reformierte Kirche, die um 1690 gebaut wurde. In den 1930-er Jahren wurde die Gemeinde so wie Gárdony ein Erholungsdorf und so begann ihre ernste Entwicklung. In den 70-er Jahren wurde in dem wieder entdeckten Dorf von Velence das erste Jugend und Ausflugzentrum von Ungarn aufgebaut.

Vormals war Velence das Angelzentrum aber für heute sind die eigenartige, ins Wasser laufende Höfe, Barkespeicher und Eiskeller verschwunden. Ihre Plätze haben die Familienerholungsheime mit schönen Parken und Garten übernommen.

Velence gewan im Jahr 2000 in der Dorfkategorie im Wettbewerb für das Blumenreiche Ungarn den ersten Preis und im nächsten Jahr, im europäischen Wettbewerb bekam die Silbermedaille und auch einen Sonderpreis. Zum Andenken dieses schönen Triumphes gab der berühmte Rosenzüchter Gergely Márk einer von seiner dann züchteten Rosen den Namen Die Rose von Velence. Diese Rose wurde zum Symbol von Velence. In dem freiwilligen Qualifikationssystem der lokalen Unterkünfte, Restaurants und Fremdenverkehrsleistungen ist der Wert der Leistung von Eins bis Fünf mit Bronzerosen auf einer Marmortafel angeschlagen.

Die Siedlung bekam den städtischen Titel im Jahr 2004.

Der Velencer See und die sanft absteigenden Hügel des Velencer Gebierges, die Nähe der Hauptstadt und Székesfehérvár und die ausgezeichneten Verkehrsmöglichkeiten machen Velence dazu geeignet, dass hier ein hervorragendes Erholungsort entsteht. Die einzige Wasserschibahn des Sees ist schon gebaut worden. Es gibt hier auch betonierte Surfwege, Tennisplätze, Schwimmhallen, Squash Plätze, Trainingshalle, Fitness Zentrum, Sportplätze im Wasser und am Ufer. Am Seeufer und in einigen wichtigen Strecken der Stadt sind kilometerlange Promenaden und Fahrradwege zu finden.

Seit 10 Jahren bietet uns die Veranstaltung Velencer Sommer Musikabende gute Programme. Man kann prächtige Spaziergänge auf dem Bence Berg und bei der Angelika Quelle machen.